
Vorkommen
Ursprünglich im Nordwesten der USA und Südwesten Kanadas
heimisch, ist die Regenbogenforelle seit 1882 auch in Europa verbreitet. Seit
Ende des 19. Jahrhunderts wurden Laich und junge Fische in viele Regionen der
Welt exportiert und dort angesiedelt.
Sie leben in Flüssen und Seen, bevorzugen allerdings schnellfließende und klare
Gebirgsbäche. Einige der flussbewohnenden Exemplare schwimmen nach einiger Zeit
ins Meer und bleiben dort.
Wegen ihres blauen Kopfes werden sie auch Steelhead genannt. Durch das schnelle
Wachstum und den großen Nahrungsverbrauch der Regenbogenforellen können Bestände
der einheimischen Bachforellen verdrängt werden.
Durch Besatz gelangte die Regenbogenforelle in die ganze
Welt und ist inzwischen von Neuseeland über Asien bis nach Europa überall
auffindbar.
Beißzeiten
Vom frühen Sommer bis in den Herbst sind die besten Monate um den Regenbogenforellen nachzustellen.
Erfolgversprechend ist der ganze Tag. Besonders aktiv
werden die Forellen während der frühen Dämmerung.
Verhalten
Wilde Regenbogenforellen sind scheu und schwer zu fangen. In Teichen aufgezogene Regenbogenforellen fressen im Gegensatz dazu wirklich einfach alles was ihnen vors Maul kommt.
Bedeutung in der Teichwirtschaft
Die Regenbogenforelle ist ein idealer Teichfisch, der sich
hervorragend mit Pelletfuttermitteln erzeugen lässt.
Ist eine ausreichende Frischwasserzufuhr gewährleistet lässt sich die
Regenbogenforelle auf kleinstem Raum halten. In früheren Zeiten wurden an die
Forellen Schlachtabfälle verfüttert.
Wegen der hohen Seuchengefahr sind diese Praktiken inzwischen obsolet geworden.
Bei nicht ausreichender Fütterung, mangelndem Platzangebot oder auch Forellen
mit stark unterschiedlicher Grösse neigt die Regenbogenforelle zu Kannibalismus.
Häufig kann man Flossenverkrüppelungen bei abgefischten Fischen feststellen, die
durch Angriffe der Artgenossen verursacht wurden.
Besonders wichtig in der Forellenzucht ist strenge Hygiene
und eine regelmässige und ausreichende Fütterung. Diese darf jedoch keinesfalls
übertrieben werden.
Überfütterte Forellen "kotzen" das zu viel gefütterte regelrecht wieder aus.
Köder
Alle Raubfischköder finden beim Angeln auf
Regenbogenforellen Verwendung.
Besonders reizvoll ist das Fliegenfischen.
Als Naturköder geeignet sind vor allem Würmer, kleine
Köderfische, Insekten und deren Larven.
Aber auch mit Kunstködern wie Wobblern, Spinnern, künstlichen Fliegen, oder
Forellenteigen lassen sich die Regenbogenforellen überlisten.
Regenbogenforellen ernähren sich von Insekten, kleinen
Fischen wie Elritzen und Koppen und auch kleineren Artgenossen, Fröschen,
Würmern, Kaulquappen und Bachflohkrebsen.
Insekten jagen sie sowohl unter Wasser (Larven) als auch über bzw. an der
Wasseroberfläche.
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